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Back to Autonomie: Der britische Softwarebetrug, der HP täuschte
Opfer/UnternehmensleiterHewlett-PackardUnited States

Meg Whitman

1956 - Present

Meg Whitman trat in die Geschichte von Autonomy nicht als ihre ursprüngliche Architektin ein, sondern als die Führungskraft, die das Wrack erbte. Geboren 1956, wurde sie nach der Übernahme CEO von Hewlett-Packard und war gezwungen, den Investoren zu erklären, warum eine der größten Softwarewetten in der Unternehmensgeschichte zu einer multibillionenschweren Wertminderung geworden war. In dieser Rolle wurde sie zu einem öffentlichen Gesicht institutioneller Peinlichkeit.

Whitmans Herausforderung war nicht nur finanzieller Natur. Sie musste eine katastrophale Übernahme in eine Erzählung übersetzen, die der Markt verarbeiten konnte. Das bedeutete, Schuld zuzuweisen, die eigenen Entscheidungen von HP zu verteidigen und darauf zu bestehen, dass das Unternehmen ernsthafte Probleme in den berichteten Ergebnissen von Autonomy entdeckt hatte. In Unternehmenskrisen wird der CEO oft zur menschlichen Schnittstelle zwischen buchhalterischem Schaden und öffentlicher Bedeutung. Whitman erfüllte diese Rolle mit einem durchsetzungsfähigen Stil, der ihren breiteren Ruf als praxisorientierte Managerin widerspiegelte.

Ihre Psychologie in diesem Fall liest sich wie eine managerielle Entschlossenheit unter Demütigung. Sie war damit beauftragt, die Glaubwürdigkeit nach dem Deal zu retten, selbst wenn jede Erklärung eine Überprüfung der Sorgfaltspflicht von HP einlud. Das ist die Falle für Opfer innerhalb eines Megadeals: Sobald die Transaktion abgeschlossen ist, ist der Käufer nicht mehr nur ein Kritiker. Er ist auch ein Teilnehmer, dessen eigenes Urteil auf dem Prüfstand steht.

Whitmans Platz im Protokoll ist wichtig, weil er zeigt, dass Opfer von Finanzbetrug keine passiven Abstraktionen sind. Unternehmensleiter, Aufsichtsräte und Aktionäre leiden alle unterschiedlich. Sie musste die Konsequenzen einer Transaktion tragen, die sie nicht initiiert hatte, und dann Jahre im langen Schatten der Abschreibung verbringen. Ihr Land, ihre Unternehmenszugehörigkeit und ihre öffentliche Sichtbarkeit machten sie zu einem Teil der politischen und finanziellen Nachwirkungen des Falls.

Sie ist nicht zentral für die Betrugsanschuldigungen, aber sie ist zentral für die Bedeutung der Geschichte. HPs Versagen, die Probleme bei Autonomy vorherzusehen, wurde untrennbar mit der umfassenderen Frage verbunden, wie große Unternehmen Risiken bewerten, wenn der strategische Druck hoch ist. Whitmans Rolle erinnert die Leser daran, dass ein Betrugsfall oft länger lebt als die betrügerische Handlung selbst, indem er die Karrieren derjenigen kolonisiert, die mit der Beseitigung des Schadens beauftragt sind.

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