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Back to Wells Fargo: 3,5 Millionen gefälschte Konten und eine verrückte Verkaufskultur
WhistleblowerFormer Wells Fargo branch manager / plaintiff in retaliation claimsUnited States

Erin E. Zweig

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Erin E. Zweig ist eine der Mitarbeiterinnen, deren Beschwerden dazu beigetragen haben, wie die Wells Fargo-Maschine von innen funktioniert. In öffentlichen Berichten und Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Skandal beschrieben Whistleblower wie Zweig einen Arbeitsplatz, an dem der Verkaufsdruck nicht nur intensiv, sondern auch bestrafend war, und wo Einwände mit beruflichen Risiken verbunden sein konnten. Ihre Bedeutung liegt darin, dass sie die schwierigste Kategorie von Zeugen im Unternehmensbetrug repräsentiert: die Person, die genug sieht, um alarmiert zu sein, aber nicht genug, um die Institution, die den Schaden verursacht hat, zu kontrollieren.

Whistleblower in solchen Fällen sind oft psychologisch komplex. Sie sind keine reinen Kreuzritter. Sie sind Mitarbeiter, Manager, manchmal Loyalisten, die anfangs davon ausgehen, dass das Unternehmen korrigiert werden kann. Das macht ihre Entscheidung, zu sprechen, ungewöhnlich kostspielig. Sie könnten Angst vor Vergeltungsmaßnahmen, einer Schwarzen Liste oder der Abfertigung als unzufriedene Mitarbeiter haben. Sie stehen oft auch vor einem inneren Konflikt: Wenn das System korrupt ist, könnte ihre eigene fortgesetzte Teilnahme dazu beigetragen haben, es aufrechtzuerhalten. Dieser moralische Druck kann ebenso korrosiv sein wie Vergeltungsmaßnahmen am Arbeitsplatz.

Zweigs Rolle in der Wells Fargo-Geschichte ist wichtig, weil der Skandal nicht nur durch Aufsichtsbehörden und Reporter sichtbar wurde. Er trat auch durch die kumulative Aussage von Menschen innerhalb der Organisation zutage, die erkannten, dass die Verkaufskultur von aggressiv zu missbräuchlich übergegangen war. Diese Stimmen sind in großen Betrugsfällen entscheidend, weil sie die täglichen Mechanismen beleuchten, die externe Prüfer möglicherweise übersehen. Der Filialleiter sieht die Angst vor Quoten, die Dokumentationsspuren, die Verwirrung der Kunden, die Art und Weise, wie eine Kultur den Menschen beibringt, das zu normalisieren, was sie sonst ablehnen würden.

Ihr Schicksal ist mit dem breiteren Ergebnis für Whistleblower in Unternehmensfällen verbunden: Sie erhalten möglicherweise nicht immer das öffentliche Lob, das dem Risiko entspricht, das sie eingegangen sind, aber ihre Aussagen helfen, die Institution ins Licht zu zwingen. Im Wells Fargo-Skandal offenbarte dieses Licht nicht nur eine Handvoll schlechter Akteure, sondern ein Managementumfeld, das Fehlverhalten wiederholbar machte. Menschen wie Zweig erschwerten es der Bank, darauf zu bestehen, dass das Problem isoliert war. Das ist die Funktion eines Whistleblowers in einem System, das darauf ausgelegt ist, sich selbst zu leugnen.

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