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Back to Fannie Mae: Der andere Hypothekenriese, der kreativ wurde
Täter/ErmöglicherFannie MaeUnited States

Timothy Howard

1954 - Present

Timothy Howard war der Typ von Führungskraft, dessen Titel trocken klingt, bis man erkennt, wie viel Macht er enthält. Als Chief Financial Officer von Fannie Mae saß er im Nervenzentrum der berichteten Ergebnisse des Unternehmens. Er war die Person, durch die Annahmen zu Erträgen und Erträge zu Vergütungen für Führungskräfte wurden. In einer großen Finanzinstitution ist der CFO sowohl Mechaniker als auch Dolmetscher; wenn die Maschine darauf abgestimmt wird, zu funktionieren, ist der CFO oft der Ort, an dem diese Abstimmung sichtbar wird.

Howards Rolle im Skandal lässt sich am besten als Teil eines institutionellen Musters verstehen, anstatt als eine isolierte Fehlhandlung. In einem Unternehmen mit immensem Komplexitätsgrad kann der CFO zum Hüter technischer Rechtfertigungen werden. Das macht das Amt sowohl unerlässlich als auch verletzlich: unerlässlich, weil es die Zahlen kontrolliert, verletzlich, weil ein unter Druck stehendes System das Rechnungswesen in ein Werkzeug der Verschleierung verwandeln kann. Howard befand sich in dieser Gefahrenzone. Er war zentral für den Prozess, durch den die berichtete Leistung so glatt dargestellt wurde, dass sie interne Ziele und externe Erwartungen erfüllte.

Die öffentlichen Aufzeichnungen rund um den Fannie Mae-Buchhaltungsfall betonen die systematische Natur der Manipulation. Das ist wichtig, weil es die Frage von einem isolierten Fehler einer Person zu der Frage verschiebt, ob die Finanzfunktion Teil einer größeren Anreizstruktur geworden ist. Howards Bedeutung liegt dort. Er steht für die finanzielle Professionalität, die in Komplizenschaft abrutschen kann, wenn die Organisation günstige Ergebnisse mehr belohnt als genaue.

Sein Schicksal, wie das von Raines, war keine strafrechtliche Verurteilung. Der reputationsschädigende Schaden war erheblich, aber das rechtliche Ergebnis führte nicht zu einem öffentlichen Auftritt von weißen Kragen-Verbrechern oder einer Gefängnisstrafe. Dieses Ergebnis überrascht oft Menschen, die erwarten, dass Buchhaltungsskandale in einer dramatischen Gerichtstrafe enden. In Wirklichkeit enden viele solcher Fälle in regulatorischen Feststellungen, Abgängen und einem bleibenden Makel im Führungshandbuch.

Howards Geschichte hilft zu erklären, warum Betrug in einem großen Finanzunternehmen so schwer zu fassen ist. Er wird normalerweise nicht von Amateuren aufgebaut. Er wird von Menschen aufgebaut, die die Regeln gut genug kennen, um sie zu beugen, ohne sie sofort zu brechen. Das ist es, was den Fall Fannie Mae so beunruhigend macht: Die Buchhaltung sah nicht nach Chaos aus. Sie sah nach Management aus.

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