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Historical Schemes

John Law und die Mississippi-Blase: Frankreichs erster finanzieller Zusammenbruch

Ein autodidaktischer Spieler aus Schottland überzeugte ein Königreich davon, dass Papier Reichtum sein kann, und beobachtete dann, wie Frankreich entdeckte, dass das Vertrauen selbst bankrottgehen kann.

1716 - 1720Europe1716–1720

Quick Facts

Period
1716 - 1720
Region
Europe
Key Figures
Antoine Crozat, John Law, Joseph Pâris-Duverney +2 more

Key Figures

The Story

This narrative combines documented history with dramatized scenes for storytelling purposes.

Timeline

John Law wird in Edinburgh geboren.

**1671-04-21** — John Law wird in eine Familie geboren, die mit Goldschmiedekunst und Finanzen in Schottland verbunden ist. Dieser Hintergrund verschafft ihm frühzeitig Vertrautheit mit Kredit, Münzen und den Mechanismen des Austauschs, die später seine monetären Theorien prägen.

Die Banque Générale wird gegründet.

**1716-05** — Das Gesetz gründet die Banque Générale in Paris mit Genehmigung der Regentschaft. Die Institution beginnt, Noten auszugeben, die effizienter zirkulieren sollen als die fragmentierte Münzprägung der damaligen Zeit.

Compagnie d'Occident erhält die Rechte an Louisiana

**1717-08** — Laws Handelsunternehmen ist mit Monopolrechten über den Handel und die Entwicklung von Louisiana verbunden. Die Kolonie wird zur symbolischen Grundlage für die spekulative Erzählung, dass ihre Aktien mit dem zukünftigen imperialen Reichtum steigen werden.

Die Aktien von Mississippi steigen in der Rue Quincampoix

**1719-06** — Der Handel mit Aktien intensiviert sich in Paris, und die Preise steigen, während die Öffentlichkeit in das Unternehmen strömt. Die Straße wird zum sichtbarsten Schauplatz der spekulativen Manie.

Die Bank von Law wird zur Banque Royale

**1719-12** — Die Banknoten erhalten direkte königliche Unterstützung, wodurch das gesamte monetäre Experiment enger mit der Monarchie verbunden wird. Diese Erhöhung verleiht dem System mehr Glaubwürdigkeit und erhöht gleichzeitig die Haftung des Staates.

Schuldumwandlungen intensivieren sich

**1720-01** — Die öffentliche Verschuldung wird zunehmend in Unternehmensanteile und Banknoten umgewandelt, was die zirkuläre Abhängigkeit zwischen dem Staat und dem Rechtssystem vertieft. Die Struktur beruht nun auf fortwährendem Vertrauen und neuer Beteiligung, um stabil zu bleiben.

Der Druck auf Rücknahmen beginnt zu steigen.

**1720-05** — Während sich Skepsis ausbreitet, versuchen Inhaber, Papiervermögen in Geld oder Metall umzuwandeln, was die Liquidität des Systems belastet. Die Kluft zwischen Versprechen und verfügbaren Edelmetallen beginnt sichtbar zu wachsen.

Papierwerte werden gesenkt und die Panik beschleunigt sich

**1720-09** — Die Behörden versuchen, den Zusammenbruch durch Anpassungen zu steuern, die den Wert von Noten und Aktien reduzieren. Die Intervention schlägt fehl, indem sie die öffentlichen Ängste bestätigt, dass das System seine Ansprüche nicht erfüllen kann.

John Law verlässt Frankreich

**1720-12** — Das Gesetz verlässt Frankreich nach dem Zusammenbruch des Finanzsystems, das er mit aufgebaut hat. Sein Austritt markiert das Ende seines direkten Einflusses auf die Banque Royale und das Mississippi-Unternehmen.

Die Mississippi-Blase wird öffentlich als Misserfolg anerkannt.

**1721-01** — Das System wird offen als ein Zusammenbruch und nicht als eine Reform verstanden. Öffentliche Wut, finanzielle Verluste und politischer Schaden hinterlassen ihre Spuren im nationalen Protokoll.

Philippe II, Herzog von Orléans, stirbt

**1723-12** — Der Regent, der Laws Aufstieg ermöglichte, stirbt, nachdem die unmittelbare Krise vorüber ist. Sein Tod beendet die politische Ära, die das Experiment autorisiert hatte.

John Law stirbt in Venedig

**1729-03-21** — Das Gesetz stirbt im Exil, fernab von Frankreich und lange nachdem sein Finanzsystem demontiert wurde. Sein Tod beendet die persönliche Geschichte, jedoch nicht die historischen Konsequenzen der Mississippi-Blase.

Sources

  • book
    Antony Murphy, John Law: Economic Theorist and Policy-Maker

    Major scholarly biography on Law and his monetary ideas.

  • book
    André W. M. de Jong, The Mississippi Bubble

    Classic historical study of the bubble and its political context.

  • book
    Larry Neal, A Concise History of International Finance: From Babylon to Bernanke

    Provides broader context on early modern finance and bubbles.

  • book
    Larry Neal and Marc Flandreau (eds.), The European Economy in the 18th Century

    Useful context for French fiscal and monetary conditions.

  • reference
    Encyclopaedia Britannica, 'John Law'

    Accessible overview of Law's life and the Mississippi Scheme.

  • reference
    Encyclopedia.com, 'Mississippi Bubble'

    General reference entry summarizing the collapse.

  • archival_reference
    The National Archives (UK), material on John Law and early modern finance

    Archival context for Law's earlier European career.

  • reference
    Library of Congress, country studies and historical overviews on early modern France

    Background on French fiscal pressures and regency politics.

  • primary_source
    David Hume, Essays, Moral, Political, and Literary (historical references to paper credit and public finance)

    Contemporary intellectual context for paper-money debates.

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